Zucker: ein heimlicher Feind der Haut
Ein Stück Schokolade, ein Gebäck zum Frühstück, eine Limonade am Ende des Tages… und am nächsten Morgen taucht ein Pickel auf... Zufall? Nicht wirklich! Seit einigen Jahren wird Zucker immer häufiger als Ursache für Hautprobleme genannt.
Wenn man an Zucker denkt, kommen einem spontan Bonbons, Gebäck oder Limonaden in den Sinn. Aber Zucker beschränkt sich nicht nur auf den süßen Geschmack. Er umfasst auch raffinierte Kohlenhydrate wie Weißbrot, industrielle Nudeln oder stark verarbeitete Fertiggerichte. Diese Lebensmittel haben einen hohen glykämischen Index, was bedeutet, dass sie einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels verursachen.
Dieser plötzliche Anstieg des Blutzuckers führt zu einer starken Insulinausschüttung. Insulin wirkt jedoch nicht nur auf die Regulierung des Blutzuckers: Es beeinflusst auch die Hormone, die an der Talgproduktion beteiligt sind. Hier beginnt der Zusammenhang zwischen Zucker und Pickeln sich abzuzeichnen...
Insulin, Hormone und überschüssiger Talg
Wenn Insulin ansteigt, stimuliert es indirekt die Produktion von Androgenen, Hormonen, die die Aktivität der Talgdrüsen fördern. Das Ergebnis: Die Haut produziert mehr Talg. Ein Überschuss an Talg kann die Poren verstopfen, das Wachstum von Bakterien begünstigen und das Auftreten von Mitessern, entzündlichen Pickeln und sogar Zysten verursachen!
Die Rolle der Entzündung
Zucker ist auch an Entzündungsprozessen beteiligt. Eine Ernährung, die reich an schnell verfügbaren Zuckern ist, fördert eine chronische Niedriggradentzündung im Körper. Akne ist jedoch eine entzündliche Hauterkrankung. Diese innere Entzündung kann sich äußerlich durch eine empfindlichere Haut, rote, schmerzhafte und hartnäckige Pickel zeigen.
Aber das ist noch nicht alles... Zucker trägt zu einem Phänomen namens Glykation bei: Er bindet sich an Proteine wie Kollagen und Elastin und verändert deren Struktur. Langfristig kann dies Ihre Haut schwächen, die Heilung von Pickeln verlangsamen und Aknenarben verstärken.

Sind alle Zuckerarten gleich problematisch für Pickel?
Gute Nachricht: Nicht alle Zucker sind gleich. Die natürlichen Zucker in Früchten, die mit Ballaststoffen, Vitaminen und Antioxidantien kombiniert sind, haben nicht die gleiche Wirkung wie raffinierte Zucker. Ballaststoffe verlangsamen die Zuckeraufnahme und begrenzen Blutzuckerspitzen.
Im Gegensatz dazu vereinen stark verarbeitete Produkte oft mehrere ungünstige Faktoren für die Haut: Zucker, schlechte Fette, Zusatzstoffe und geringe Nährstoffdichte. Diese verursachen die meisten Probleme bei akneanfälliger Haut!
Warum sind manche Menschen empfindlicher als andere?
Die Haut reagiert nicht bei jedem gleich auf Zucker. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle:
- Die Genetik;
- Das hormonelle Gleichgewicht;
- Stress;
- Die Qualität des Darmmikrobioms;
- Der Schlaf.
Manche Menschen können Zucker konsumieren, ohne sichtbare Folgen, während bei anderen nach einigen Ausnahmen Pickel auftreten.
Insbesondere Stress verstärkt die Wirkung von Zucker auf die Haut. Er erhöht das Cortisol, ein Hormon, das Entzündungen und Talgproduktion fördert. Eine zuckerreiche Ernährung kombiniert mit chronischem Stress schafft somit ein besonders günstiges Umfeld für Hautunreinheiten.
Wie kann man zuckerbedingte Pickel vermeiden?
Den Zucker komplett zu vermeiden ist weder realistisch noch wünschenswert. Das Ziel ist nicht Verzicht, sondern Balance. Also, was sollte man essen, um eine schöne Haut zu haben?
Lebensmittel, die für eine klarere Haut bevorzugt werden sollten
Lebensmittel mit niedrigem oder mittlerem glykämischem Index helfen, Insulinspitzen zu vermeiden, die für überschüssigen Talg verantwortlich sind. Sie unterstützen auch das hormonelle und entzündliche Gleichgewicht:
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Grünes und buntes Gemüse: Brokkoli, Zucchini, Spinat, Karotten, Paprika. Reich an Ballaststoffen und Antioxidantien, regulieren sie den Blutzucker und unterstützen die natürliche Hautentgiftung;
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Ganze Früchte (in Maßen): Äpfel, Birnen, Beeren, Zitrusfrüchte. Ihre Ballaststoffe verlangsamen die Zuckeraufnahme und begrenzen die Auswirkungen auf die Haut;
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Vollkorngetreide: Vollkornreis, Quinoa, Haferflocken, Sauerteigvollkornbrot. Sie stabilisieren die Energie und verhindern Heißhunger auf Süßes;
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Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, rote Bohnen. Hervorragend für Blutzucker und Darmmikrobiom;
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Gute Fette: Avocado, Olivenöl, Nüsse, Chia- oder Leinsamen. Sie wirken entzündungshemmend und sind vorteilhaft bei Hautunreinheiten;
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Qualitativ hochwertige Proteine: Eier, Fisch, Geflügel, Tofu, Tempeh. Sie verlangsamen die Kohlenhydrataufnahme und unterstützen die Hautreparatur;
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Fermentierte Lebensmittel: Naturjoghurt, Kefir, rohes Sauerkraut, Miso. Sie stärken das Darmmikrobiom, das oft mit der Hautgesundheit verbunden ist.
Lebensmittel, die bei Pickeln eingeschränkt werden sollten
Diese Lebensmittel verursachen schnelle Blutzuckerspitzen, stimulieren Insulin und fördern Entzündungen, was sich in Akneausbrüchen äußern kann:
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Raffinierte Zucker: Bonbons, Gebäck, industrielle Kekse, Schokoriegel;
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Gesüßte Getränke: Limonaden, industrieller Fruchtsaft, Energydrinks;
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Stark verarbeitete Produkte: Fertiggerichte, salzige Snacks, sehr zuckerhaltige Frühstückscerealien;
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Weißmehlprodukte: Weißbrot, weiße Nudeln, Gebäck;
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Gesüßte Milchdesserts: aromatisierte Joghurts, Dessertcremes, industrielle Puddings;
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Häufiges süßes Snacken: Naschen über den Tag verteilt, das den Insulinspiegel hoch hält.
Die Bedeutung des Darmmikrobioms
Immer mehr Studien zeigen den Zusammenhang zwischen Darm und Haut, oft als Darm-Haut-Achse bezeichnet. Eine zuckerreiche Ernährung kann das Darmmikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen, proinflammatorische Bakterien fördern und die Darmbarriere schwächen. Dieses Ungleichgewicht kann sich in Hautentzündungen äußern, einschließlich Akne.
Um das Mikrobiom zu unterstützen, wird empfohlen, die Aufnahme von Ballaststoffen, fermentiertem Gemüse und probiotikareichen Lebensmitteln zu erhöhen und den Konsum von raffiniertem Zucker zu begrenzen.

Kann man sich weiterhin etwas gönnen?
Ja, absolut! Frustration ist oft kontraproduktiv und kann zu Essanfällen führen. Die Idee ist, einen bewussten Umgang zu pflegen: Zucker gelegentlich und ohne Schuldgefühle genießen und dabei die Reaktionen der Haut beobachten. Sie können ein kleines Ernährungstagebuch führen, um persönliche Auslöser besser zu erkennen.
Hausgemachte Desserts, die weniger Zucker und mehr Nährstoffe enthalten, sind ebenfalls eine gute Alternative. Genuss gehört zum ganzheitlichen Gleichgewicht, und Stress im Zusammenhang mit der Ernährung kann der Haut genauso schaden wie Zucker selbst!
Welche entzündungshemmende Creme sollte man für das Gesicht verwenden?
Wenn Ihre Haut zu Unreinheiten neigt, integrieren Sie eine Gesichtspflege mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen in Ihre Routine. Die beruhigende Gesichtscreme von Grangettes Switzerland enthält Vitamin B12, einen talgregulierenden Wirkstoff, der die Haut ins Gleichgewicht bringt.
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