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Das Cortisol wird oft als „Stresshormon“ bezeichnet. Von den Nebennieren ausgeschüttet, spielt dieses Hormon eine wesentliche Rolle im Gleichgewicht Ihres Körpers: Es reguliert Energie, Stoffwechsel, Entzündungen, Blutdruck und auch das Immunsystem.

 

Aber wenn es außer Kontrolle gerät, insbesondere in Zeiten von Angst, mentaler Überlastung oder Schlafmangel, kann Cortisol direkte Auswirkungen auf die Haut haben… und besonders auf das Auftreten von Pickeln!

 

Warum beeinflusst dieses Hormon also so stark Akne und Hautunreinheiten? Wie verwandelt sich Stress in Pickel im Gesicht? Und vor allem: Wie kann man die Auswirkungen von Cortisol im Alltag reduzieren? Wir verraten es Ihnen!

Laure-Anne Graf
Laure-Anne Graf
Co-direktorin @ Grangettes Switzerland
Artikelübersicht

Cortisol: das zentrale Hormon der Stressreaktion

In Stresssituationen aktiviert das Gehirn einen Mechanismus namens HHS-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse). Innerhalb von Sekunden befiehlt dieses System den Nebennieren, Cortisol freizusetzen. Dieses Hormon dient dann als „Booster“, um dem Körper zu ermöglichen zu reagieren: Es mobilisiert Glukose, verbessert die Wachsamkeit, aktiviert die Muskeln und versetzt den Organismus in Alarmbereitschaft.

 

Bei anhaltendem Stress bleibt der Cortisolspiegel stunden-, tage- oder sogar wochenlang erhöht. Und genau hier beginnen die Probleme für den Körper... und für die Haut!

Wie Cortisol Pickel auslöst: die 4 Hauptmechanismen

Die Verbindung zwischen Cortisol und akneanfälliger Haut ist kein Mythos: Sie ist wissenschaftlich belegt. Mehrere biologische Phänomene erklären, warum eine stressige Zeit oft mit Unreinheiten einhergeht.

1: Cortisol erhöht die Talgproduktion

Unter Stress produziert die Haut mehr Talg, da Cortisol die Talgdrüsen stimuliert.

Ergebnis:

Das ist einer der Gründe, warum viele Menschen während Prüfungen, einem Jobwechsel, familiären Konflikten oder einer Phase intensiver Müdigkeit eine Verschlechterung ihrer Akne feststellen.

 

Cortisol Pickel

2: Cortisol schwächt das Hautmikrobiom

Die Haut ist von einem Mikrobiom bedeckt: einer Ansammlung schützender Bakterien. Ein hoher Cortisolspiegel neigt dazu, diese Flora aus dem Gleichgewicht zu bringen, was:

  • Erleichtert die Vermehrung von Bakterien, die Akne verursachen (wie Cutibacterium acnes);

  • Schwächt die natürliche Abwehr der Haut;

  • Erhöht die Hautentzündung und die Empfindlichkeit.

Das Ungleichgewicht des Mikrobioms macht die Haut zudem empfindlicher gegenüber Kosmetika und Temperaturschwankungen.

3: Cortisol stört die Hautbarriere

Das Stresshormon verringert die Fähigkeit der Haut, Wasser zu speichern. Dieser Mechanismus schwächt die schützende Hautbarriere, verursacht Rötungen und schafft ein chronisch entzündliches Milieu.

 

Eine dehydrierte Haut + ein Überschuss an Talg = eine ideale Kombination, um hartnäckige Unreinheiten hervorzurufen!

 

Cortisol Pickel

4: Cortisol erhöht Entzündungen

Pickel sind nicht nur auf einen Überschuss an Talg zurückzuführen: Es handelt sich um Mikroentzündungen. Chronisches Cortisol jedoch:

  • Verzögert die Heilung;
  • Verstärkt die Reaktion bestehender Pickel;
  • Fördert hormonell bedingte Akneausbrüche.

Deshalb kann in Zeiten von Stress ein kleines Pickelchen schnell schmerzhaft, rot, tief werden… und viel länger brauchen, um zu verschwinden.

Warum reagieren bestimmte Gesichtsbereiche stärker auf Cortisol?

Stress wirkt sich nicht auf alle Bereiche gleich aus. Die am stärksten betroffenen Zonen sind in der Regel:

Bei manchen Menschen ähneln Cortisol-Schübe einer klassischen Akne. Bei anderen zeigen sie sich durch Mikrozysten, rote Pickel, plötzliche Ausbrüche oder entzündliche Plaques.

Das infernale Trio: Stress, Schlaf und Ernährung

Der Cortisol arbeitet nie allein: Er interagiert mit anderen verschlimmernden Faktoren, was einen Teufelskreis erzeugt...

Stress stört den Schlaf

Je weniger man schläft, desto mehr steigt der Cortisol-Spiegel. Und je höher Ihr Cortisol ist, desto instabiler wird Ihr Schlaf... Und eine Haut, der die erholsame Nacht fehlt, heilt schlechter, produziert mehr Sebum und entzündet sich leichter.

Stress beeinflusst die Ernährung

Wenn man angespannt ist, greift man oft zu fetthaltigen, zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Kaffee... Diese Lebensmittel erhöhen jedoch die Blutzuckerspitzen, die wiederum die Sebumproduktion anregen und entzündliche Akne fördern.

Stress verstärkt zwanghafte Hautverhaltensweisen

Viele Menschen drücken bei Stress ihre Pickel, berühren ihr Gesicht, kratzen an der Haut oder reiben mechanisch empfindliche Stellen. Das Problem ist, dass diese Gesten die Läsionen verschlimmern und die Heilung verlangsamen.

Wie kann man die Auswirkungen von Cortisol auf Pickel reduzieren?

Natürlich gibt es keine "Wunderlösung", aber mehrere kumulierte Maßnahmen können die Auswirkungen von Stress auf die Haut deutlich verringern.

Eine beruhigende und entzündungshemmende Routine annehmen

Eine minimalistische, aber gut ausgewählte Schönheitsroutine reicht oft aus, um Entzündungen zu beruhigen:

  • Ein sanfter Reiniger : Das klärende Gel Grangettes hilft Ihnen, Unreinheiten und überschüssiges Sebum effektiv zu entfernen. Es sorgt für optimale Feuchtigkeitsversorgung und bewahrt die Weichheit und Geschmeidigkeit Ihrer Haut;

  • Ein feuchtigkeitsspendendes Serum mit Hyaluronsäure oder Niacinamid: Das lifting Serum Grangettes Switzerland enthält Hyaluronsäure, die die Haut tiefgehend mit Feuchtigkeit versorgt und die Geschmeidigkeit Ihres Gesichts bewahrt;

  • Eine beruhigende Creme zum Schutz der Hautbarriere. Die beruhigende Creme Grangettes Switzerland wurde entwickelt, um den spezifischen Bedürfnissen der Haut gerecht zu werden, wie der Regulierung des Sebums, Rötungen, Trockenheit und Akne.

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Das Ziel? Vermeiden Sie zu viele und zu komplexe Routinen: Unter Stress wird die Haut empfindlicher. Achten Sie auf Regelmäßigkeit, denn ein einfaches Ritual morgens und abends hilft enorm, die Haut zu stabilisieren.

Stressspitzen bewältigen

Einfache Techniken können den Cortisolspiegel schnell senken:

  • Langsames Atmen;

  • Herz-Kohärenz;

  • Sport;

  • Schnelles Gehen;

  • Meditation;

  • Das Gesichtsyoga (das Spannungen mindert und die Durchblutung verbessert).

Verbessern Sie Ihren Schlaf

Die Vorteile des Schlafs für die Haut sind zahlreich: Erholsame Nächte reduzieren mechanisch entzündliche Schübe. Etablieren Sie eine sanfte Abendroutine mit gedämpftem Licht, ohne Bildschirm, trinken Sie Kräutertees... Diese Tipps können helfen, Ihr Nervensystem zu beruhigen, damit Sie schneller einschlafen.

Beobachten Sie Ihre Ernährung

Was essen für schöne Haut? Beginnen Sie damit, Zucker zu reduzieren, vermeiden Sie Zutaten, die Blutzuckerspitzen verursachen, integrieren Sie Omega-3 und Ballaststoffe und trinken Sie mehr Wasser. Die Haut liebt Stabilität, und die Ernährung trägt dazu bei!

Sollte man bei stressbedingten Pickeln einen Arzt aufsuchen?

Konsultieren Sie einen Spezialisten, wenn:

  • Die Hautausschläge werden hartnäckig;

  • Die Pickel sind schmerzhaft und tief;

  • Sie beobachten eine schnelle Verschlechterung;

  • Akne beeinträchtigt Ihre Stimmung oder Ihr Selbstvertrauen.

Ein Dermatologe kann lokale Behandlungen, eine hormonelle Überwachung oder auch eine Weiterleitung zu stressangepassten Therapien vorschlagen. Manchmal bringt eine psychologische Begleitung oder ein ganzheitlicher Ansatz (Schlaf, emotionale Steuerung, Lebensstil) ebenso viele Vorteile wie eine Hautbehandlung.

 

 

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